lesenLesen macht stark

Um baden-württembergische Schülerinnen und Schüler im Lesen zu stärken, startet das Kultusministerium ab dem kommenden Schuljahr an 34 Schulen mit 77 Klassen das Förderprogramm „Lesen macht stark.“ Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann betonte bei der Auftaktveranstaltung in Stuttgart, Lesen effektiv und nachhaltig zu vermitteln, sei angesichts der Befunde der jüngsten Schulleistungsstudien die zentrale Herausforderung. Sie sieht Förderprogramme als Teil einer umfassenden Qualitätsoffensive

 

Die Fachschaftsleitung Deutsch hatte sich um die Teilnahme an dem Programm beworben und  wurde als eine von 34 Schulen in Baden-Württemberg ausgewählt. So werden bereits die drei kommenden fünften Klassen von der systematischen Förderkonzeption profitieren. Diese wird bis zu siebten Klasse weitergeführt und beinhaltet auch die Teilnahme der nächsten fünften Klassen bis 2020. Bereits seit 2006 ist „Lesen macht stark“ in Schleswig-Holstein im Einsatz und „ Es ist unser Anspruch, nun wissenschaftlich zu ermitteln, wie wir den Erfolg der Programme auf Baden-Württemberg übertragen können“, so Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Das Förderprogramm beinhaltet zahlreiche Hilfestellungen für betroffene Lehrkräfte wie mehrtägige Fortbildungen, Unterstützung durch Fachberater, Handreichungen, Bücher und Fördermaterialien. Die Leiterinnen der Fachschaft Deutsch, Bettina Philipp und Ann-Kathrin Vosseler, begründen ihr Interesse an diesem Förderprojekt:“ Wir haben festgestellt, dass sich dieser Modellversuch des Kultusministerium danach anhört, die äußerst zentrale Technik des Lesens bei Schülern bestmöglich zu unterstützen. Die Lesefertigkeit der der Kinder hat nachgelassen, und wir haben schon länger verschiedene Varianten ausprobiert, diese optimal fördern zu können. Wir haben uns das Material angeschaut und sind überzeugt davon, dass dieses unseren Schülern dabei hilft, das Lesen in all seinen verschiedenen Facetten zu erlernen. Dementsprechend waren wir hocherfreut, als wir die Zusage bekommen haben.“

Für Schulleiter Felix Lehr ist die Teilnahme am Projekt „das I-Tüpfelchen auf unserem ausgewogenen, wirkungsvollen Förderkonzept“. Er fügt hinzu: „Ich bin stolz, dass die Fachschaft Deutsch so engagiert das Förderprogramm umsetzen will.“