Begabungen außerhalb klassischer Unterrichtsfächer101 8672 resized

Versteckten Talenten und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler Gelegenheit geben, nach außen sichtbar zu werden – unter dieser Zielsetzung beschritt der Förderverein der Realschule Stühlingen Neuland indem er die erste Slam Session in der Aula der Realschule initiierte und maßgebend mit gestaltete.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Kirsten Huber, übernahm gemeinsam mit Realschulrektor Felix Lehr die Begrüßung der zahlreichen Gäste. In einem launigen Sketch präsentierten sie sich als Ehepaar, das sich nicht einigen konnte, welches Fernsehprogramm man anschauen könnte. Zum Schluss landeten sie mitten in der Reality-Show Slam Session in der Realschule Stühlingen, die sie mit der Fernbedienung aktiviert hatten…

Ihren ersten Auftritt hatte die neu formierte Schulband unter der Leitung von Tobias Gihr. Der frenetische Applaus des Publikums zeigte, dass sie ins Schwarze getroffen hatten und man sich auf weitere Highlights der Band freuen kann. Durch das Programm führte gekonnt Axel Schey.

22 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn widerlegten das Vorurteil vieler Erwachsener, die heutige Jugend sei nur noch mit elektronischen Medien zu begeistern. Gekonnte Darbietungen aus den Bereichen Sport und Musik bewiesen das Gegenteil.

Bildergalerie Slam Session 2018

Vier Mädchen der sechsten Klassen, Chiara Eichkorn, Vanessa Sazimani, Alessia Forgione und Melissa Lietsch zeigten Kostproben ihres Lieblingssports, des Tanzens. Gut dazu passte der Gesangsvortrag ihrer Klassenkameradin Eva Hinnenberger, die mit Becher als Rhythmusinstrument zu Gesang eine tolle Show bot.  Bei den Fünftklässlern waren es die Jungs, die den Mut hatten, sich einem so großen Publikum zu präsentieren. Simon Müller und Emin Panya ergänzten sich perfekt beim Erzählen von Fußballwitzen und deren Umsetzung in Form von Fußballtricks. Loren Hoti wurde bei seinem Vortrag auf dem Keyboard  von einer starken Fangruppe angefeuert. Die Weltoffenheit der Realschule Stühlingen bewies Julian Reina, der im letzten Sommer von Kolumbien nach Stühlingen gekommen war und seinen ersten Auftritt mit einem Vortrag auf der Blockflöte bravourös meisterte. Die Beiträge der siebten Klassen waren voll in weiblicher Hand. Olivia Gehring, Carmen Blenk, Hannah Neukum, Jessica Taubert und Larissa Alschewski brillierten mit atemberaubenden sportlichen und tänzerischen Leistungen. Sie wurden dabei unterstützt von der Zehntklässlerin Jenna Kaiser. Die Hobbys von Christina Schultz und Nikolai Lasarzick  aus den neunten Klassen waren wiederum musikalischer Natur – Christina präsentierte sich als begabte Solosängerin mit „Diamonds in the sky“, Nikolai bewies sein ungeheuerliches Können am Schlagzeug. Er zeigte es sowohl in einer Solonummer als auch zusammen mit Daniel Weißenberger, Johannes Schlegel und Jenna Kaiser, die das Programm mit einer Überraschungs-Performance bereicherten. Das Interesse von Samet Bazlama geht in eine ganz andere Richtung, er zeigte Kartentricks, in die Zuschauer mit eingebunden wurden. Wahre Kunstwerke zeigte Valentin Jehle in seiner Präsentation „Meine Kunst“. Auch hatte er einige Werke mitgebracht, die sein überdurchschnittliches künstlerisches Talent in verschiedensten Maltechniken zum Ausdruck brachten.

Eine schwere Aufgabe stand Sophie Wiederkehr, Axel Schey, Daniela Amann, Emanuel Krol und Vanessa Limberger bevor, die als Jury fungierten. Neben einem Zuschauervotum waren sie es, die die ersten drei Preise vergeben sollten. Nach reiflicher Überlegung einigte man sich auf Nikolai Lasarzick als Ersten, gefolgt von Olivia Gehring und Carmen Blenk sowie Valentin Jehle. Sie hatten die Auswahl zwischen mehreren schönen Events, allen anderen Teilnehmern überreichte Kirsten Huber eine Vesperdose mit „Nervennahrung“.

Als special guest präsentierte sich die Zirkus-AG des Klettgau-Gymnasiums. Zirkus Zebrasco überraschte gleich zu Beginn der Veranstaltung mit einer imposanten Feuershow im Schulhof. Auf der Bühne folgten artistische Glanzleistungen mit verschiedenstem Equipment, die den Zuschauern nicht nur einmal den Atem stocken ließen. Besonders beeindruckend die Lichtspiele mit illuminierten Reifen und Kegeln am Ende des Programms. Neben all diesen Highlights kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz, in einer längeren Pause gab es Begegnungen  bei Sandwiches, Popcorn und Getränken, die vom Förderverein bereitgestellt wurden.